Lesbarkeitsanalyse
Lesbarkeit eines Textes nach Flesch-Index bewerten.
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Flesch-Reading-Ease (deutsche Formel nach Amstad)
| Wörter | 0 |
|---|---|
| Sätze | 0 |
| Silben (geschätzt) | 0 |
| Ø Wörter pro Satz | 0 |
| Ø Silben pro Wort | 0 |
Wie wird die Lesbarkeit berechnet?
Der Flesch-Reading-Ease-Index (deutsche Formel nach Amstad) berechnet sich aus 180 − (Wörter ÷ Sätze) − 58,5 × (Silben ÷ Wörter). Je höher der Wert, desto leichter verständlich der Text.
Beispiel: Einfacher Ratgebertext
Kurze Sätze mit einfachen Wörtern erreichen oft Werte über 70 ("Leicht"), während lange, verschachtelte Sätze mit vielen mehrsilbigen Wörtern unter 30 ("Sehr schwer") fallen können.
Zweites Beispiel: Behördlicher oder juristischer Text
Ein Satz wie "Die Einreichung des Antrags auf Kostenerstattung hat unter Berücksichtigung der in Absatz drei genannten Fristen und Ausschlusstatbestände zu erfolgen" enthält viele mehrsilbige Wörter und kaum Satzzeichen zur Unterteilung – solche Sätze rutschen typischerweise unter 30 Punkte, selbst wenn sie inhaltlich korrekt und für Fachpublikum verständlich sind.
Wann brauchst du die Lesbarkeitsanalyse?
Hilfreich ist der Score vor der Veröffentlichung eines Blogartikels für ein allgemeines Publikum, beim Überarbeiten alter, sehr textlastiger Seiten mit hoher Absprungrate, oder um verschiedene Textentwürfe (z. B. für eine Landingpage) auf ihre Verständlichkeit zu vergleichen.
Gut zu wissen
Der Score misst ausschließlich Satzlänge und Silbenzahl, nicht inhaltliche Qualität, Fachrichtigkeit oder Interessantheit eines Textes. Ein niedriger Wert ist bei Fachartikeln mit notwendig komplexer Terminologie kein Fehler, sondern oft unvermeidbar – der Score eignet sich daher besser als groben Anhaltspunkt denn als striktes Ziel.
Häufige Fragen
Was ist ein guter Lesbarkeits-Score?
Werte über 60 gelten allgemein als gut verständlich für ein breites Publikum. Für Fachtexte sind niedrigere Werte oft unvermeidbar und akzeptabel.
Wie wird die Silbenzahl ermittelt?
Heuristisch über zusammenhängende Vokalgruppen im Wort – eine Näherung, die bei den meisten deutschen Wörtern gut funktioniert, aber keine exakte linguistische Analyse ersetzt.
Wie verbessere ich die Lesbarkeit meines Textes?
Kürzere Sätze, einfachere Wörter und weniger Schachtelsätze verbessern den Score in der Regel deutlich.
Warum liefert dieselbe Formel bei englischen Texten andere Ergebnisse?
Die hier verwendete Konstante 180 stammt aus der deutschen Anpassung nach Amstad, die im Vergleich zur ursprünglichen englischen Formel die im Deutschen längeren, silbenreicheren Wörter berücksichtigt – ein Eins-zu-eins-Vergleich mit englischen Flesch-Werten ist daher nicht sinnvoll.
Wieso wirkt ein kurzer Text manchmal trotz einfacher Wörter schwer bewertet?
Schon ein oder zwei ungewöhnlich lange, mehrsilbige Wörter oder ein einzelner sehr langer Satz verschieben bei kurzen Texten den Durchschnittswert stark, da wenige Sätze und Wörter zur Berechnung herangezogen werden.