Sitemap-Generator
XML-Sitemap aus einer URL-Liste erstellen.
Wofür wird eine XML-Sitemap benötigt?
Eine Sitemap listet alle wichtigen URLs einer Website in einem für Suchmaschinen lesbaren Format auf und hilft ihnen, neue oder geänderte Seiten schneller zu finden. Jede URL kann zusätzlich mit Änderungshäufigkeit und Priorität versehen werden.
Beispiel: Kleine Unternehmensseite
Für drei eingegebene URLs erzeugt der Generator ein vollständiges XML-Dokument mit <url>-Einträgen, aktuellem Datum, gewählter Änderungshäufigkeit und Priorität – bereit zum Hochladen als sitemap.xml.
Zweites Beispiel: Blog mit unterschiedlich wichtigen Seiten
Bei einem Blog trägt man für die Startseite meist Priorität 1.0 und changefreq "daily" ein, für einzelne Artikel eher 0.6–0.8 mit "monthly", und für selten geänderte Seiten wie das Impressum niedrige Werte wie 0.2 mit "yearly" – dazu einfach für jede URL-Gruppe die Werte anpassen und die generierten Blöcke im Editor zusammenführen, da dieser Generator ein einheitliches changefreq/priority für alle eingetragenen URLs auf einmal setzt.
Wann brauchst du den Sitemap-Generator?
Nützlich ist das Tool beim Start einer neuen Website ohne CMS-eigene Sitemap-Funktion, nach dem Hinzufügen mehrerer neuer Seiten auf einmal, oder wenn eine bestehende Sitemap überprüft werden soll, weil Google Search Console Indexierungsprobleme meldet.
Gut zu wissen
Eine Sitemap ersetzt keine gute interne Verlinkung – sie ist ein zusätzlicher Hinweis für Crawler, kein Garant für Indexierung. Seiten, die weder verlinkt noch in der Sitemap enthalten sind, werden von Suchmaschinen am schwersten gefunden, daher sollte die Sitemap regelmäßig mit dem tatsächlichen Seitenbestand abgeglichen werden.
Häufige Fragen
Wie viele URLs darf eine Sitemap enthalten?
Maximal 50.000 URLs bzw. 50 MB unkomprimiert pro Datei. Bei mehr URLs werden mehrere Sitemaps über eine Sitemap-Index-Datei verknüpft.
Ist die Angabe von Priorität und Änderungshäufigkeit Pflicht?
Nein, beide Angaben sind optional. Google berücksichtigt sie ohnehin nur als schwachen Hinweis und verlässt sich stärker auf eigene Signale.
Wo muss die fertige Sitemap abgelegt werden?
Üblicherweise im Root-Verzeichnis der Domain (z. B. beispiel.de/sitemap.xml) und zusätzlich in der Google Search Console eingereicht.
Sollten gesperrte robots.txt-Seiten trotzdem in der Sitemap stehen?
Nein, eine Sitemap sollte nur URLs enthalten, die auch tatsächlich gecrawlt und indexiert werden dürfen – widersprüchliche Signale zwischen robots.txt-Sperren und Sitemap-Einträgen verwirren Suchmaschinen unnötig.
Muss ich die Sitemap nach jeder inhaltlichen Änderung neu einreichen?
Nicht zwingend – Suchmaschinen rufen eine einmal bekannte Sitemap-URL regelmäßig selbstständig erneut ab. Ein erneutes Einreichen in der Search Console beschleunigt aber die Erkennung größerer Änderungen.