Deckungsbeitrag-Rechner
Deckungsbeitrag pro Stück und insgesamt berechnen.
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Deckungsbeitrag pro Stück
| Deckungsbeitrag gesamt | 0 € |
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| Deckungsbeitragsquote | 0 % |
Wie wird der Deckungsbeitrag berechnet?
Deckungsbeitrag pro Stück = Verkaufspreis − variable Kosten pro Stück. Multipliziert mit der verkauften Menge ergibt sich der gesamte Deckungsbeitrag, der zur Deckung der Fixkosten und für den Gewinn zur Verfügung steht.
Beispiel 1: Standardprodukt
Bei 25 € Verkaufspreis, 10 € variablen Kosten und 1.000 verkauften Stück beträgt der Deckungsbeitrag pro Stück 15 € und insgesamt 15.000 € – das entspricht einer Deckungsbeitragsquote von 60 %.
Beispiel 2: Zwei Produkte im Vergleich
Ein Hersteller verkauft ein zweites Produkt für 60 € mit 45 € variablen Kosten pro Stück, bei 2.000 verkauften Einheiten. Deckungsbeitrag pro Stück: 60 € − 45 € = 15 € – genauso hoch wie in Beispiel 1. Gesamter Deckungsbeitrag: 15 € × 2.000 = 30.000 €, also doppelt so viel wie beim ersten Produkt. Die Deckungsbeitragsquote liegt aber nur bei 15 ÷ 60 × 100 = 25 %, deutlich niedriger als die 60 % aus Beispiel 1. Das zeigt: Ein höherer Gesamt-Deckungsbeitrag sagt allein noch nichts darüber aus, wie effizient der Verkaufspreis genutzt wird.
Wann brauchst du den Deckungsbeitrag-Rechner?
Beim Vergleich mehrerer Produkte im Sortiment, um zu entscheiden, welches bei knappen Kapazitäten bevorzugt produziert oder beworben werden sollte. Beim Prüfen, ob ein Sonderauftrag zu einem reduzierten Preis überhaupt noch einen positiven Beitrag leistet. Als Vorstufe zur Break-even-Berechnung, für die der Deckungsbeitrag pro Stück die Grundlage bildet. Oder bei der Entscheidung, ein Produkt mit dauerhaft niedrigem Deckungsbeitrag aus dem Sortiment zu nehmen.
Gut zu wissen
Ein hoher Deckungsbeitrag pro Stück bedeutet nicht automatisch hohe Rentabilität – erst der Vergleich mit den Fixkosten und der verkauften Menge zeigt, ob am Ende tatsächlich Gewinn übrig bleibt. Bei Sortimentsentscheidungen lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Deckungsbeitragsquote, wenn Produkte mit unterschiedlichen Verkaufspreisen verglichen werden, weil der reine Euro-Betrag pro Stück dann leicht in die Irre führt.
Häufige Fragen
Wofür wird der Deckungsbeitrag benötigt?
Er zeigt, wie viel jedes verkaufte Stück zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt – eine zentrale Kennzahl für Preis- und Sortimentsentscheidungen.
Was bedeutet die Deckungsbeitragsquote?
Sie zeigt den Deckungsbeitrag als Anteil am Verkaufspreis – eine hohe Quote bedeutet, dass ein großer Teil jedes Verkaufs zur Kostendeckung und zum Gewinn beiträgt.
Wie hängt der Deckungsbeitrag mit dem Break-even zusammen?
Die Break-even-Menge ergibt sich aus Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag pro Stück – erst ab dieser Menge wird ein Gewinn erzielt.
Warum kann ein Produkt mit niedrigerem Stückpreis trotzdem sinnvoller sein?
Wenn seine Deckungsbeitragsquote höher ist oder sich größere Mengen absetzen lassen, kann der gesamte Deckungsbeitrag höher ausfallen als bei einem teureren Produkt mit knapper Marge – entscheidend ist der Gesamtbeitrag, nicht der Einzelpreis.
Ist ein negativer Deckungsbeitrag immer ein Grund, ein Produkt einzustellen?
Nicht zwangsläufig – bei Sonderfällen wie Lockangeboten oder strategischen Produkten kann ein kurzfristig negativer Deckungsbeitrag bewusst in Kauf genommen werden. Dauerhaft sollte ein Produkt aber mindestens seine variablen Kosten decken.