Umsatzsteuer-Rechner

Umsatzsteuer für Rechnungen und Voranmeldungen berechnen.

Nettobetrag0 €
Umsatzsteuer0 €
Bruttobetrag (Rechnungssumme)0 €
Für Kleinunternehmer nach § 19 UStG entfällt der Ausweis der Umsatzsteuer. Diese Berechnung ersetzt keine steuerliche Beratung.

Wie wird die Umsatzsteuer berechnet?

Netto → Brutto: Umsatzsteuer = Nettobetrag × Steuersatz, Bruttobetrag = Netto + Umsatzsteuer. Brutto → Netto: Nettobetrag = Bruttobetrag ÷ (1 + Steuersatz).

Beispiel 1: Netto → Brutto

Ein Rechnungsbetrag von 1.000 € netto zzgl. 19 % USt. ergibt 190 € Umsatzsteuer und 1.190 € Bruttobetrag.

Beispiel 2: Brutto → Netto

Ein Kunde soll 1.070 € brutto zahlen, der ermäßigte Satz von 7 % greift (z. B. bei bestimmten Lebensmitteln oder Druckerzeugnissen). Der Rechner teilt den Betrag durch 1,07 und erhält 1.000 € netto sowie 70 € Umsatzsteuer. Wichtig: Man darf hier nicht einfach 7 % vom Bruttobetrag abziehen, sondern muss durch (1 + Steuersatz) teilen.

Wann brauchst du den Umsatzsteuer-Rechner?

Beim Schreiben eines Angebots, wenn du intern nur mit Nettopreisen kalkulierst, dem Kunden aber den Bruttopreis nennen musst. Beim Prüfen einer Eingangsrechnung, um zu sehen, wie viel Vorsteuer darin steckt. Beim Umrechnen eines Kassenbelegs oder einer Quittung, auf der nur der Bruttobetrag steht, du für die Buchhaltung aber den Nettobetrag brauchst. Und beim Vergleichen von Angeboten unterschiedlicher Anbieter, von denen manche brutto und manche netto ausweisen.

Gut zu wissen

Die im Rechner hinterlegten Sätze (19 %, 7 %, 0 %) sind die in Deutschland aktuell gültigen Regel- und Ermäßigungssätze – Steuersätze können sich per Gesetz ändern, prüfe im Zweifel die aktuell gültigen Werte beim Bundesfinanzministerium oder deiner Steuerberatung. Ein häufiger Fehler bei der Rückrechnung von Brutto zu Netto: die Umsatzsteuer nicht vom Bruttobetrag abziehen, sondern immer über die Division durch (1 + Steuersatz) rechnen, sonst entsteht ein Rundungsfehler.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer?

Umgangssprachlich meinen beide Begriffe dasselbe. "Umsatzsteuer" ist der offizielle Begriff im deutschen Steuerrecht, "Mehrwertsteuer" die gebräuchlichere Alltagsbezeichnung.

Was gilt für Kleinunternehmer?

Nach § 19 UStG müssen Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer ausweisen oder abführen – auf Rechnungen entfällt der USt.-Ausweis dann komplett.

Welche Steuersätze stehen zur Auswahl?

19 % (Regelsteuersatz), 7 % (ermäßigt, z. B. für bestimmte Waren) und 0 % für Fälle ohne Umsatzsteuerausweis.

Warum darf ich vom Bruttobetrag nicht einfach den Steuersatz abziehen?

Weil sich der Steuersatz auf den Nettobetrag bezieht, nicht auf den Bruttobetrag – wer von 1.190 € brutto einfach 19 % abzieht, landet bei einem falschen, zu niedrigen Nettowert. Korrekt ist die Division durch (1 + Steuersatz).

Für welche Waren gilt der ermäßigte Satz von 7 %?

Unter anderem für viele Lebensmittel, Bücher, Zeitungen und einige kulturelle Leistungen – die vollständige Liste regelt das Umsatzsteuergesetz und sollte im Einzelfall bei der Steuerberatung oder beim Finanzamt geprüft werden.