Margen-Rechner

Handelsspanne und Marge aus Einkaufs-/Verkaufspreis berechnen.

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Handelsspanne (Marge)

Gewinn pro Stück0 €
Gesamtgewinn0 €
Kalkulationsaufschlag0 %

Wie wird die Marge berechnet?

Die Handelsspanne (Marge) bezieht den Gewinn pro Stück auf den Verkaufspreis: Marge = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) ÷ Verkaufspreis × 100. Der Kalkulationsaufschlag bezieht denselben Gewinn stattdessen auf den Einkaufspreis.

Beispiel 1: Einzelhandel

Bei 12 € Einkaufs- und 19,90 € Verkaufspreis beträgt der Gewinn pro Stück 7,90 € – das entspricht einer Marge von rund 39,7 % und einem Kalkulationsaufschlag von rund 65,8 %.

Beispiel 2: Großabnahme mit knapper Marge

Ein Händler kauft eine Ware für 80 € ein und verkauft sie für 96 € weiter, bei 500 verkauften Stück im Monat. Gewinn pro Stück: 16 €. Marge: 16 ÷ 96 × 100 = 16,7 %. Kalkulationsaufschlag: 16 ÷ 80 × 100 = 20 %. Gesamtgewinn im Monat: 500 × 16 € = 8.000 €. Das Beispiel zeigt, wie nah Marge und Aufschlag bei niedrigen Prozentwerten beieinanderliegen – bei höheren Werten (wie im ersten Beispiel) klafft die Lücke deutlich weiter auseinander.

Wann brauchst du den Marge-Rechner?

Beim Festlegen eines Verkaufspreises, wenn du eine bestimmte Zielmarge erreichen willst. Beim Vergleich mehrerer Lieferanten mit unterschiedlichen Einkaufspreisen, um zu sehen, welcher Preis dir die gewünschte Spanne lässt. Bei der Prüfung, ob sich eine Rabattaktion noch lohnt, wenn der Verkaufspreis gesenkt wird. Oder beim Hochrechnen des Gesamtgewinns für eine geplante Verkaufsmenge, etwa für eine Umsatzprognose.

Gut zu wissen

Ein häufiger Fehler in der Praxis: Wer "50 % Aufschlag" mit "50 % Marge" verwechselt, kalkuliert sich arm oder reich, je nach Richtung. 50 % Aufschlag auf 10 € Einkaufspreis ergibt 15 € Verkaufspreis, das entspricht aber nur 33,3 % Marge, nicht 50 %. Wer stattdessen eine Marge von 50 % erzielen will, muss den Einkaufspreis verdoppeln (Verkaufspreis 20 €). Diese Verwechslung ist einer der häufigsten Kalkulationsfehler bei der Preisgestaltung. Willst du nur schnell Marge und Aufschlag pro Stück vergleichen, ohne eine Verkaufsmenge einzugeben, reicht auch der einfachere Gewinnmargen-Rechner.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Marge und Kalkulationsaufschlag?

Die Marge bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis, der Kalkulationsaufschlag auf den Einkaufspreis. Beide Kennzahlen beschreiben denselben Gewinn, nur mit unterschiedlicher Bezugsgröße – der Aufschlag ist daher immer größer als die Marge.

Warum sind Marge und Aufschlag unterschiedlich hoch?

Weil sie sich auf unterschiedliche Basiswerte beziehen (Verkaufs- vs. Einkaufspreis). Ein Aufschlag von 100 % entspricht z. B. nur einer Marge von 50 %.

Wofür wird die verkaufte Menge benötigt?

Nur zur Berechnung des Gesamtgewinns – die Prozentwerte für Marge und Aufschlag hängen ausschließlich von Ein- und Verkaufspreis ab.

Welche Marge ist für ein Unternehmen "gut"?

Das hängt stark von der Branche ab – im Einzelhandel mit hohem Warenumschlag sind oft niedrigere Margen üblich als im Dienstleistungsbereich mit geringen Stückzahlen. Der Rechner liefert nur die reine Kennzahl, keine branchenspezifische Bewertung.

Kann die Marge negativ sein?

Ja, sobald der Verkaufspreis unter dem Einkaufspreis liegt. Der Rechner zeigt das als negativen Prozentwert an und macht damit sichtbar, dass jedes verkaufte Stück Verlust erzeugt.