BMI-Rechner

Body-Mass-Index aus Größe und Gewicht berechnen.

24,5

Normalgewicht

Untergewicht< 18,5
Normalgewicht18,5 – 24,9
Übergewicht25,0 – 29,9
Adipositas≥ 30,0
Der BMI ist ein grober Richtwert und berücksichtigt weder Muskelanteil, Alter noch Geschlecht. Er ersetzt keine medizinische Beratung.

Wie wird der BMI berechnet?

Der Body-Mass-Index ergibt sich aus dem Gewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern: BMI = Gewicht ÷ (Größe × Größe).

So wird gerechnet

Der Rechner teilt die eingegebene Körpergröße in Zentimetern zunächst durch 100, um sie in Meter umzuwandeln. Anschließend wird das Gewicht durch das Quadrat dieser Meterangabe geteilt. Angezeigt wird das Ergebnis mit höchstens einer Nachkommastelle – eine Null nach dem Komma entfällt, aus 25,0 wird also 25. Die Kategorie bestimmt der Rechner aus genau diesem gerundeten Wert, Anzeige und Einordnung passen also immer zusammen: unter 18,5 Untergewicht, unter 25 Normalgewicht, unter 30 Übergewicht, ab 30 Adipositas.

Beispiel

Mit den Vorgabewerten 175 cm und 75 kg rechnet das Tool: 175 ÷ 100 = 1,75 m, 1,75 × 1,75 = 3,0625 und 75 ÷ 3,0625 = 24,49 – gerundet 24,5. Damit liegt der Wert im Bereich „Normalgewicht“.

Ein zweites Beispiel

Bei 180 cm und 98 kg liegt der BMI bei 98 ÷ (1,80 × 1,80) = 30,2 – rechnerisch also im Bereich „Adipositas“. Das zeigt, wie stark der Wert bei größeren Menschen bereits durch wenige Kilo mehr kippt, obwohl Statur und Muskelanteil in der Formel gar nicht vorkommen.

Schritt für Schritt

  1. Trage deine Körpergröße in Zentimetern ein, zum Beispiel 175 – nicht 1,75.
  2. Gib dein aktuelles Gewicht in Kilogramm ein; Nachkommastellen wie 72,5 sind möglich.
  3. Lies BMI und Kategorie im Ergebnisfeld ab. Der Wert aktualisiert sich bei jeder Eingabe sofort.
  4. Vergleiche das Ergebnis mit der Übersicht der WHO-Grenzwerte direkt darunter.
  5. Sprich auffällige Werte oder Unsicherheiten lieber mit deiner Ärztin oder deinem Arzt durch, statt sie allein zu bewerten.

Grenzwerte nach Körpergröße

Die Tabelle zeigt, bei welchem Gewicht die WHO-Grenzwerte für verschiedene Körpergrößen rechnerisch erreicht werden. Berechnet wurde Gewicht = BMI × Größe in Metern zum Quadrat, gerundet auf 0,1 kg. Weil der Rechner die Kategorie aus dem gerundeten BMI bestimmt, wechselt sie teils schon minimal früher – bei 175 cm etwa ab 76,5 statt 76,6 kg.

GrößeBMI 18,5BMI 25BMI 30
160 cm47,4 kg64,0 kg76,8 kg
170 cm53,5 kg72,3 kg86,7 kg
175 cm56,7 kg76,6 kg91,9 kg
180 cm59,9 kg81,0 kg97,2 kg
190 cm66,8 kg90,3 kg108,3 kg

Wann brauchst du den BMI-Rechner?

Vor einem Arztbesuch, um den eigenen Wert grob einordnen zu können, bevor das Thema im Gespräch aufkommt. Beim Verlauf einer Ernährungsumstellung, um Veränderungen über mehrere Monate nachzuvollziehen. Bei Anfragen von Krankenkassen oder Fitnessstudios, die den BMI als groben Ausgangswert für Bonusprogramme oder Trainingspläne abfragen. Oder einfach als erster Anhaltspunkt, ob das eigene Gewicht in einem für die Größe üblichen Rahmen liegt.

Gut zu wissen

Der BMI wurde ursprünglich für Bevölkerungsstatistiken entwickelt, nicht für die Beurteilung Einzelner. Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse – Kraftsportler landen dadurch oft im Bereich „Übergewicht“, obwohl ihr Körperfettanteil niedrig ist. Bei älteren Menschen wird ein etwas höherer Wert oft als unbedenklich eingestuft, weil mit dem Alter tendenziell mehr Muskelmasse verloren geht. Wer ein genaueres Bild möchte, kombiniert den BMI daher besser mit Taillenumfang oder Körperfettanteil statt sich allein auf eine Zahl zu verlassen.

Häufige Fehler und Grenzen

  • Größe in Metern statt Zentimetern: Wer 1,75 einträgt, rechnet mit 0,0175 m – das Ergebnis ist dann unbrauchbar hoch.
  • Rundung an den Grenzen: Maßgeblich ist der auf eine Nachkommastelle gerundete BMI. Bei 175 cm und 76,5 kg ergibt sich rechnerisch 24,98, angezeigt als 25 und damit als Übergewicht eingeordnet. Werte knapp an einer Grenze sagen für sich genommen wenig aus.
  • Kinder und Jugendliche: Für sie gelten alters- und geschlechtsabhängige Perzentilen, die Grenzwerte für Erwachsene passen nicht.
  • Schwangerschaft: Während einer Schwangerschaft ist der BMI als Einordnung nicht aussagekräftig.
  • Tagesschwankungen: Das Gewicht schwankt im Tagesverlauf. Für Vergleiche über Wochen hilft es, immer unter ähnlichen Bedingungen zu wiegen.
  • Keine Diagnose: Der BMI sagt nichts über Fettverteilung, Blutwerte oder Fitness aus und ersetzt keine medizinische Untersuchung.

Passende Rechner

Ergänzend kannst du mit dem Körperfett-Rechner den Körperfettanteil schätzen, mit dem Idealgewicht-Rechner weitere Gewichtsformeln vergleichen oder mit dem Kalorienrechner deinen Energiebedarf abschätzen. Liegen deine Werte in Pfund oder Fuß und Zoll vor, rechnen der Gewicht-Konverter und der Längen-Konverter sie vorher um.

Häufige Fragen

Was sind die BMI-Kategorien?

Unter 18,5 gilt als Untergewicht, 18,5–24,9 als Normalgewicht, 25,0–29,9 als Übergewicht und ab 30,0 als Adipositas.

Ist der BMI für jeden aussagekräftig?

Nur eingeschränkt: Der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse und berücksichtigt weder Alter, Geschlecht noch Körperbau. Bei Sportlern oder älteren Menschen kann er verzerren.

Was bedeutet ein BMI außerhalb des Normalbereichs?

Ein auffälliger BMI ist ein Hinweisgeber, aber keine Diagnose. Für eine gesundheitliche Einordnung ist eine ärztliche Beratung sinnvoller als der BMI allein.

Warum liefert der BMI bei muskulösen Menschen ein verzerrtes Bild?

Muskelgewebe ist dichter und schwerer als Fettgewebe, fließt in die Formel aber genauso ein wie Fett. Deshalb erreichen durchtrainierte Personen mit wenig Körperfett rechnerisch oft einen BMI im Bereich Übergewicht.

Gibt es sinnvolle Ergänzungen zum BMI?

Taillenumfang, Taille-Hüft-Verhältnis oder eine Körperfettmessung liefern zusätzliche Anhaltspunkte, weil sie die Fettverteilung berücksichtigen statt nur Gewicht und Größe ins Verhältnis zu setzen.

Wie genau rundet der BMI-Rechner?

Der BMI wird auf eine Nachkommastelle gerundet, eine Null nach dem Komma entfällt. Aus diesem gerundeten Wert ermittelt der Rechner auch die Kategorie, sodass Anzeige und Einordnung immer übereinstimmen: 175 cm und 76,5 kg ergeben rechnerisch 24,98, angezeigt als 25 und eingeordnet als Übergewicht.

Gilt der BMI-Rechner auch für Kinder und Jugendliche?

Nein. Die hier verwendeten Grenzwerte gelten für Erwachsene. Bei Kindern und Jugendlichen wird der BMI mit alters- und geschlechtsabhängigen Perzentilkurven eingeordnet – dafür ist die kinderärztliche Praxis die richtige Anlaufstelle.

Muss ich die Größe in Zentimetern oder in Metern eingeben?

In Zentimetern, also zum Beispiel 175 statt 1,75. Der Rechner wandelt die Angabe intern in Meter um. Wer Meter einträgt, erhält einen viel zu hohen und damit unbrauchbaren Wert.